ARCHITEKTUR & ENERGIE

Ein Haus, das Energie und Alltag intelligent verbindet.

Ein Haus, das Energie und Alltag intelligent verbindet.

Die Idee hinter diesem Haus ist einfach: Räume sollen sich großzügig anfühlen, zuverlässig temperiert sein und sich auch morgen noch an neue Lebensphasen anpassen können.

01 — HAUS-IM-HAUS

Ein geschützter Kern in einer großzügigen Hülle.

Ein geschützter Kern in einer großzügigen Hülle.

Das Haus-im-Haus-Prinzip trennt bewusst den eigentlichen Wohnbereich von der äußeren Gebäudehülle. Der beheizte Wohnkern bildet das energetische Herz des Hauses. Er ist kompakt, hochwertig gedämmt und umfasst jene Räume, in denen sich der Alltag überwiegend abspielt. Dadurch muss nur jener Bereich ganzjährig auf Wohnraumtemperatur gehalten werden, der tatsächlich genutzt wird.


Die äußere Gebäudehülle schafft rund um diesen Wohnkern einen großzügigen, lichtdurchfluteten Klimapuffer. Wintergarten, Galerie und weitere Übergangsbereiche liegen zwischen dem beheizten Innenraum und der Außenwelt. Diese Zonen erwärmen sich durch die Sonneneinstrahlung auf natürliche Weise, bremsen Kälte im Winter und reduzieren gleichzeitig die direkten Witterungseinflüsse auf den eigentlichen Wohnbereich. Dadurch sinken Wärmeverluste und das Raumklima bleibt deutlich stabiler.


Im Sommer spielt das Konzept seine Vorteile in die andere Richtung aus. Die Pufferzonen fangen einen Großteil der Sonneneinstrahlung ab und können gezielt belüftet werden. Zusammen mit der integrierten Luft-Luft-Wärmepumpe entsteht ein angenehmes Raumklima, während gleichzeitig effizient Warmwasser erzeugt wird.


Das Ergebnis ist eine Architektur, die Ästhetik und Funktion miteinander verbindet. Großzügige Raumhöhen, viel Tageslicht und offene Sichtachsen vermitteln ein außergewöhnliches Wohngefühl, ohne die Energieeffizienz aus den Augen zu verlieren. Der Wohnbereich bleibt behaglich und wirtschaftlich temperierbar, während die äußeren Bereiche zusätzliche Aufenthaltsqualität schaffen und gleichzeitig als thermischer Puffer wirken.


Das Haus-im-Haus-Prinzip ist damit weit mehr als ein architektonisches Gestaltungselement – es ist ein durchdachtes Energiekonzept. Es verbindet Wohnkomfort, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit und schafft ein Gebäude, das sich den Jahreszeiten und den Bedürfnissen seiner Bewohner intelligent anpasst.

02 — BAUTEILAKTIVIERUNG

Die Bauteile selbst werden zum leisen Energiespeicher.

Die Bauteile selbst werden zum leisen Energiespeicher.

Bei der thermischen Bauteilaktivierung verlaufen wasserführende Leitungen in massiven Bauteilen. Die Bodenplatte und die tragende Betondecke bei der Garage können dadurch Wärme aufnehmen, speichern und großflächig wieder abgeben. Statt punktueller Heizkörper entsteht eine gleichmäßige, ruhige Temperierung über den Raum.

Die hohe Speichermasse reagiert bewusst langsam: Sie glättet Temperaturschwankungen und unterstützt ein stabiles Raumgefühl. Im Zusammenspiel mit der passenden Regelung kann sie auch zur sanften Kühlung beitragen. Wie stark und wann die Bauteile aktiviert werden, richtet sich immer nach Wetter, Nutzung und der jeweiligen Anlagenplanung.

03 — WANDHEIZUNG

Großzügige Flächenheizung für ein ruhiges, gesundes Raumgefühl.

Großzügige Flächenheizung für ein ruhiges, gesundes Raumgefühl.

Bei einer Wandheizung geben große, mild temperierte Wandflächen Wärme als Strahlungswärme ab. Anders als ein einzelner Heizkörper verteilt sich die Wärme nicht punktuell, sondern ruhig und gleichmäßig im Raum. Das kann die gefühlte Behaglichkeit erhöhen, weil Wandoberflächen und Raumluft weniger stark voneinander abweichen.

Die großzügige Fläche ermöglicht zudem niedrige Vorlauftemperaturen und passt damit gut zu effizienten Heizsystemen. Sichtbare Heizkörper entfallen; Möbel und Architektur können freier wirken. Wie bei jeder Flächenheizung gilt: Planung, Wandaufbau und die spätere Möblierung bestimmen, wie wirkungsvoll die Fläche genutzt werden kann.

04 — HEIZUNGSQUELLEN

Zwei Heizquellen. Ein intelligentes Zusammenspiel.

Zwei Heizquellen. Ein intelligentes Zusammenspiel.

Sommer — Luft-Luft-Wärmepumpe

Im Sommer entzieht die Luft-Luft-Wärmepumpe dem Wohnraum im Obergeschoss Wärme. Der Wohnbereich wird dadurch aktiv gekühlt, während die entzogene Energie gleichzeitig für die Warmwasserbereitung genutzt wird. Das verbindet hohen Komfort mit einer besonders effizienten Energienutzung.

Winter — Pelletheizung

Im Winter übernimmt die im Wintergarten installierte Pelletheizung die Beheizung des Hauses sowie die Warmwasserbereitung. Ihre unvermeidbare Abwärme temperiert direkt den Wintergarten. So wird das Haus-im-Haus-Konzept unterstützt und die thermische Pufferwirkung des Wintergartens zusätzlich verbessert.

05 — MEHRFACHNUTZEN & ZUKUNFTSSICHERHEIT

Ein Haus, das mit seinen Bewohnern mitwachsen kann.

Ein Haus, das mit seinen Bewohnern mitwachsen kann.

Vorbereitung für einen Aufzug

Der derzeit rund fünf Meter hohe Feigenbaum im Wintergarten steht in einer bewusst dafür vorgesehenen Aussparung im Fundament. Diese ist so dimensioniert, dass sie bei Bedarf später als Aufzugsschacht genutzt werden kann. Ein Lift zwischen Erd- und Obergeschoss kann so direkt zur Galerie ergänzt werden – ohne aufwendige Umbauten.

Vorbereitung für einen Treppenlift

Die Haupttreppe wurde bewusst großzügig dimensioniert. Damit kann jederzeit unkompliziert ein Treppen- oder Sessellift nachgerüstet werden, falls sich die Anforderungen an Mobilität und Alltag verändern.

Barrierearmes Wohnkonzept

Breite Türen, schwellenarme beziehungsweise stufenfreie Übergänge und gut erreichbare Räume schaffen langfristigen Wohnkomfort. Diese Vorkehrungen fördern ein selbstständiges Wohnen auch bei eingeschränkter Mobilität – und stärken zugleich Wert und Zukunftssicherheit der Immobilie.

06 — WASSERVERSORGUNG

Drei Wasserquellen. Kurze Wege. Viel Freiheit im Außenraum.

Drei Wasserquellen. Kurze Wege. Viel Freiheit im Außenraum.

Ortswasser & Regenwassernutzung

Das Gebäude ist an die öffentliche Ortswasserleitung angeschlossen. Zusätzlich steht eine Regenwasserzisterne für die Gartenbewässerung bereit. Eine eigene Wasserentnahmestelle im Wintergarten macht es einfach, Pflanzen bequem und ressourcenschonend mit Regenwasser zu versorgen.

Mehrere Wasserentnahmestellen

Zusätzliche Wasseranschlüsse bei der Garage und an den Hochbeeten verkürzen die Wege im Alltag. Gartenpflege und Bewässerung lassen sich damit besonders komfortabel, gezielt und effizient organisieren.

Eigener Brunnen

Ein handgeschlagener, rund 12 Meter tiefer Brunnen mit natürlichem Wasservorrat von mehreren Kubikmetern ergänzt das Angebot. Er erweitert die Möglichkeiten zur Nutzung von Brauchwasser und schafft eine außergewöhnlich gute Versorgung für Garten und Außenbereich.

07 — KOMFORT & ZUKUNFTSVORSORGE

Vorausschauend geplant – für sichere Winter und entspannte Wege.

Vorausschauend geplant – für sichere Winter und entspannte Wege.

Vorbereitung für eine beheizbare Garagenzufahrt

Bereits bei der Planung wurde im Bereich der Garagenzufahrt eine wassergeführte Heizungsleitung vorbereitet. Dadurch besteht jederzeit die Möglichkeit, die Zufahrt später mit einer Flächenheizung auszustatten.

Mehr Sicherheit im Winter

Eine beheizte Zufahrt kann Schnee und Eisbildung gezielt verhindern. Das reduziert den Einsatz von Streusalz, erhöht die Sicherheit beim Begehen und Befahren und sorgt während der kalten Jahreszeit für deutlich mehr Komfort.

Mit Weitblick geplant

Wie viele andere Details dieses Hauses wurde auch diese Vorbereitung bewusst integriert. Sie berücksichtigt künftige Bedürfnisse und unterschiedliche Lebensphasen – für ein Zuhause, das langfristig Komfort, Sicherheit und Alltagstauglichkeit verbindet.

Das Konzept im Raum erleben.

Das Konzept im Raum erleben.

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